Samstag, Dezember 28, 2024
27.12.2024, 22:24 - “Komplex” – Experte schätzt Chancen auf Frieden ein
Putins geopolitischer Machtverfall wird nicht nur durch den Ukraine-Krieg befeuert. Experte Wolfgang Müller schätzt in der ZiB die aktuelle Lage ein.
Der Angriffskrieg auf die Ukraine stellt Russland vor immer größer werdende wirtschaftliche und geopolitische Probleme. Der russische Präsident Wladimir Putin steuert mit seiner Kriegswirtschaft auf einen Kollaps zu, der zusätzlich durch Sanktionen des Westens befeuert wird. Dadurch ist nicht nur die militärische Unterstützung für die Ukraine von großer Bedeutung.
Doch nicht nur durch den wirtschaftlichen Einbruch, sondern auch durch den mysteriösen Flugzeugabsturz in Kasachstan, einem möglicherweise durch Sabotage beschädigten Stromkabel in der Ostsee und dem Sturz des syrischen Machthaber Baschar al-Assad – er gilt als enger Verbündeter des Kremls – droht Putin ein geopolitischer Machtverfall.
In der ZiB-2 bei Margit Laufer ordnet Historiker Wolfgang Müller am Freitagabend die aktuellen Spannungen rund um Moskau ein. “Derartige tragische Irrtümer passieren immer wieder. Gerade im Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieg ist es 2014 über dem Donbas bereits geschehen”, so Müller. “Solche Vorfälle können leider Gottes auch in anderen Staaten passieren.”
Putin verkaufte Assad-Sturz als “Erfolg”
In Syrien sei Russland sicherlich auf dem “falschen Fuß erwischt” worden und habe deshalb nicht rechtzeitig reagieren können. “In seiner Pressekonferenz hat Putin den Sturz als Erfolg Russlands verkauft”, erklärt der Experte.
Auch der Krieg in der Ukraine sei ein “sehr komplexes Ereignis”. Deshalb rechnet Müller nicht damit, dass Donald Trump die Gefechte rasch beenden könne. Aussagen Putins, dass er zu einem Waffenstillstand bereit wäre, seien nachvollziehbar, da ein Ende des Angriffs “populär” sei. “Es wäre unklug, wenn sich Putin einem Waffenstillstand verschließen würde”, stellt der Historiker klar. Dennoch habe Russland derzeit militärisch die Oberhand.
Trump könnte großen Einfluss haben
Mit Spannung wird zudem der 20. Jänner 2025 erwartet. An diesem Tag startet Donald Trump in seine zweite Amtszeit als US-Präsident. Seine außenpolitischen Entscheidungen könnten große Auswirkungen auf den Krieg in der Ukraine haben. USA-Experte Reinhard Heinisch bezieht dazu in der Zeit im Bild Stellung.
“Trump wird versuchen, Druck auf Russland und die Ukraine auszuüben”, so Heinisch. In seiner ersten Amtszeit habe Trump immer wieder mit der Ukraine gehadert. Dennoch habe er harte Sanktionen gegen Russland verhängt. “Ob die USA unter Trump den Willen hat, dieses Vorhaben umzusetzen, ist zweifelhaft”, stellt der Experte klar. Sollten russische Panzer durch Kiew rollen, würde Trump in den USA als “schwach” dastehen, erklärt Heinisch weiter.
Zudem sei es ein Anliegen des neuen US-Präsidenten, einen Frieden im Nahen Osten zu schaffen. “Es ist auch im Sinne der USA, dass die Region befriedet wird.” Dennoch liege die Schwierigkeit im Detail, in welcher Form man den Gazastreifen verwalten wird.
Wie war das als die russischen Truppen vor Berlin standen? Da galt doch die Parole: “Frontbegradigung bis zum Endsieg!” Genauso klingt nun diese Propagandaschleuder.
Zu den Fakten:
- Russland hat mit BRICS+ wohl die bedeutenste Wirtschaftsunion der Welt geschaffen.
- Die am Boden liegende russische Wirtschaft verzeichnet Wachstumsraten von +7%
Österreich von -4,4%. In Deutchland ist der Export um 25% eingebrochen.
- Die russischen Truppen befinden sich täglich am Vormarsch in der Ukraine
- Die “Bestrafung” Russlands wurde zum durch die USA geplanten Selbstmord Europas.
Fazit:
der globale Nordem (Westen) hat schon verloren und der Untergang ist unabwendbar. Jetzt kommt ein Egomane als US-Präsident der das nicht sehen will und darf. Wie beim römischen Reich. Es ist wahrlich von innen verfault und hat dennoch im Todeskampf Millionen unnütze Todesopfer gekostet.
Cui Bono?
et ceterum censeo: Und segne was man uns bescheret hat.
Ich sag nix weil alles Gegenteilige ist wegen Widerstandes gegen betreutes Denken verboten.
Zu dieser, unserer Gesellschaft: “ein totes Pferd kann man nicht reiten.